Im Projekt EcoEden | Arche Noah 2.0 besteht ein grosser Bedarf nicht nur an der Erstellung von Wohnraum, sondern selbstverständlich auch ein Bedarf am Bau von Gemeinschaftsräumen respektive Gemeinschaftshäusern: So sind mindestens ein Schulgebäude, eine Verwaltungseinheit, der Tempel, verschiedene Gebäude für technische Einrichtungen, diverse Kleingebäude im Bereich Sicherheit und Organisation sowie Lager und Hallen notwendig.
Aus der Schweiz bietet sich hier jetzt zumindest für diese Gemeinschaftseinrichtungen eine Lösung an, die optimal für unser Projekt passt - neben zukunftsweisenden Ergebnissen im Hinblick auf Nutzungseffizienz von Ressourcen, Energieeinsparung, Kostenminimierung und Vielseitigkeit ist hierbei von besonderem Interesse, dass die Fertigung vor Ort und in Eigenregie erfolgen kann.
THE WALL AG stellt den Prototypen des "Universal World House" vor - In Nigeria sollen Siedlungen komplett aus den neuen Konstruktionselementen errichtet werden. Für Gerd Niemöller, Erfinder der SwissCell-Paneele und Verwaltungsrat der Schweizer THE WALL AG, geht ein Traum in Erfüllung: "Der Prototyp unseres ‚Universal World House' ist fertig. Es besteht vollständig aus dem von uns entwickelten Hybrid-Bauelementen, sogar Regale und Bettgestelle sind aus SwissCell." Zu besichtigen ist das revolutionäre Haus in Kiel-Altenholz, am Standort des SwissCell-Entwicklungszentrums. 36 Quadratmeter beträgt die Grundfläche, das Haus ist wetterfest, sehr stabil und bietet Platz für eine ganze Großfamilie.
"Unser Ziel war es von Anfang an, für die Slum-Gebiete dieser Erde umweltfreundliche, praktische und vor allem preisgünstige Wohnmöglichkeiten zu schaffen", erklärt Niemöller. "Auf der Basis der SwissCell-Paneele ist dies endlich möglich." Nur rund 5000 Dollar kostet ein "Universal World House" inklusive Basiseinrichtung. Nicht nur der Zusammenbau soll später vor Ort erfolgen, sondern auch die Produktion der Paneele. "Wir liefern lediglich die Rohstoffe und die automatisch laufenden SwissCell-Maschinen, alles andere erledigen einheimische Kräfte." Damit reduziert sich laut Niemöller einerseits der Transportaufwand, andererseits schaffe man damit Arbeitsplätze.
Aktualisiert (Freitag, den 29. April 2011 um 09:13 Uhr)